Aktuelle Meldungen

brandenburg
Samstag, 16. Februar 2019, 0:30 Uhr
Autohof Groß-Kreutz in Plötzin bei Werder, LK Potsdam-Mittelmar, Brandenburg
News-Nr.: 29429

Dreister Raubversuch endet blutig:
Mann bedroht Tankstellenkassierin mit Messer aus Verkaufsvitrine und wird von zufällig anwesendem Polizisten zu Boden gebracht - Täter schlägt Polizisten mit Weinflasche auf den Kopf nieder und entkommt

Polizist erleidet Kopfverletzung - Täter hatte sich von Verkäuferin aus abschlossener Vitrine Messer und Pfefferspray zeigen lassen und dann Kassierin bedroht

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(gs) Ein dreister Raubversuch in einem Autohof bei Werder in Brandenburg endete in der Nacht für einen einschreitenden Polizisten in zivil blutig: Nach ersten Erkenntnissen hatte der spätere Täter sich zunächst als interessierter Kunde eine gesicherte Vitrine öffnen lassen, um sich Messer anzuschauen. Mit einem der Messer bedrohte er dann plötzlich die Kassiererin. Ein zufällig privat in der Tankstelle anwesender Polizist aus Berlin forderte den Mann sofort auf, die Waffe fallen zu lassen und gab sich als Polizist zu erkennen. Anschließend entriss der beherzte Beamte dem Täter die Waffe, es kam zu einer Rangelei, bei der beide zu Boden gingen. Dabei ergriff der Täter eine Flasche aus einem Regal und zerschlug diese am Kopf des Polizisten, der daraufhin verletzt vom Täter abließ. Somit gelang es dem Mann zu flüchten. Er entkam mit einem Pkw mit offenbar polnischen Kennzeichen. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief zunächst ergebnislos. Der Beamte wurde zunächst kurz in einem Krankenhaus behandelt und später am Tatort weiter zum Vorfall befragt. Noch ist unklar, ob die Überwachungskameras brauchbare Hinweise auf den Täter geliefert haben. 


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bremen
Freitag, 15. Februar 2019, 22:00 Uhr
Bremerhaven, Land Bremen
News-Nr.: 29428

Maritimes Wahrzeichen in Flammen:
Großfeuer auf Bremerhavener Traditionssegler "Seute Deern" sorgt für Millionenschaden - Museums- und Restaurantschiff von 1919 gilt als größter erhaltener Frachtsegler der Welt

Feuerwehr kämpft stundenlang gegen Feuer im Inneren des Dreimasters - Ursache des Feuers unklar - "Seute Deern" ist als Gründungsschiff des deutschen Schifffahrtsmuseum Wahrzeichen der Seestadt

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(gs) Ein maritimes Wahrzeichen in Flammen: Ein Großbrand hat in der Nacht den Traditionssegler "Seute Deern" in Bremerhaven schwer zerstört. Das Museums- und Restaurantschiff gehört zu den bekanntesten Attraktionen der Seestadt und des gesamten Nordens und gilt als Gründungsschiff des Deutschen Schifffahrtsmuseums in Bremerhaven als ein Wahrzeichen der Stadt. Aus noch unbekannter Ursache brach gegen 22.30 Uhr im Inneren des hölzernes Dreimasters ein Feuer aus. "Zunächst war nur Brandgeruch wahrnehmbar und wir dachten, es kam von außen", so Restaurantbetreiber Jens Schmidt. Der Gedanke lag nah, da im nahegelegenen Parkhaus unmittelbar zuvor ein PKW gebrannt hatte. Doch dann wurde der Rauch in der Küche immer stärker, Gäste und Angestellte verließen das Schiff, die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Doch die Löschkräfe hatten über Stunden große Mühe, das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. Von Land und Wasserseite am Columbuscenter versuchten die Löschkräfte vorzugehen. Die Feuerwehr Bremerhaven wurde dabei von Kräften des THW unterstützt. Dichter Qualm drang immer weiter aus dem Rumpf, durch die Holzwände war glühendes Feuer im Inneren zu erkennen. Nach ersten Informationen hatte sich der Brand insbesondere in einen Hohlraum zwischen Außen- und Innenwand gefressen. Dadurch war es besonders problematisch, das Feuer einzudämmen. Von Außen wurden daher Bohrlöcher gesetzt und geflutet, um den Schaden so gering wie möglich zu halten. Unter schwerem Atemschutz ging die Feuerwehr vor, um auch auf dem Schiff Löschmaßnahmen vorzunehmen. Zunächst war aber ein Einsatz im Inneren aufgrund der Hitze nur schwer möglich. Zudem herrschte Unklarheit, ob der hölzerne Rumpf durch Wassereinbruch sinken könnte. Schon jetzt ist von einem Millionenschaden auszugehen.


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nordrhein_westfalen
Freitag, 15. Februar 2019, 21:30 Uhr
Krefeld, Nordrhein-Westfalen
News-Nr.: 29427

Großbrand bei Krefelder Recyclingfirma:
3500-Quadratmeter-Lagerhalle bei Entsorgungsbetrieb in Vollbrand - Großeinsatz für Feuerwehr

Exklusive Flammenbilder aus der Anfangsphase des Großeinsatzes – Feuer war durch automatische Brandmeldeanlage gemeldet worden – Löschzug der Berufsfeuerwehr war nur wenige Minuten später vor Ort, da brannte Halle bereits in voller Ausdehnung

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(sg) Zunächst sah es eigentlich nur nach einem Routineeinsatz aus: Gegen 21:30 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Krefeld zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage ins Industriegebiet Bruchfeld im Stadtteil Linn alarmiert. Bei einem dort ansässigen Entsorgungs- und Aufbereitungsbetrieb hatte ein automatischer Feuermelder ausgelöst.

Doch als die Kräfte von der unmittelbar in der Nähe gelegenen Feuerwache 2 bereits nach etwa drei Minuten vor Ort eintrafen, stand eine etwa 50 x 60 Meter große offene Lagerhalle in Vollbrand. Sofort wurde Großalarm ausgelöst, umfangreiche Kräfte auch aus den umliegenden Städten und Gemeinden nachgefordert. In der riesigen Lagerhalle mit einer Fläche von 3500 Quadtratmeter waren über 500 Tonnen verschiedenster Abfälle gelagert. Das gesamte Objekt stand sofort in Vollbrand, Flammen schlugen dutzende Meter weit in den Nachthimmel. Die Feuerwehr versuchte ein Ausbreiten des Feuers auf umliegende Hallen durch die extreme Hitzestrahlung zu verhindern. Sämtliche verfügbaren Kräfte aus der Region wurden zusammengezogen. Die Einsatzstelle liegt unmittelbar an einer großen Bahnstrecke und in der Nähe der A 57.


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niedersachsen
Freitag, 15. Februar 2019,
B210 bei Schortens, Landkreis Friesland, Niedersachsen
News-Nr.: 29426

Unfall folgt Unfall:
Auffahrunfall auf Umleitungsstrecke verursacht Verkehrschaos auf B210 – 3 Verletzte, darunter ein Kind - benachbarte A29 war wegen weiterem Unfall bereits voll gesperrt

Pkw übersieht auf Umleitungsstrecke stauende Fahrzeuge und schiebt zwei vor ihm fahrende Pkw zusammen – Verkehr wurde wegen Autobahnsperrung am Wilhelmshavener Kreuz abgeleitet und staute sich auf B210

Bildergalerie vorhanden

(sg) Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Freitagnachmittag auf der B210. Dabei wurden drei Personen, darunter auch ein Kind verletzt.

Eigentlich war der Unfall folge eines ebenfalls schweren Verkehrsunfalls mit einem Motorrad auf der benachbarten A29. Da die Autobahn voll gesperrt war, leitete die Polizei den Verkehr auf die Bundesstraße Richtung Wilhelmshaven. Offenbar bemerkte ein Autofahrer den dort entstehenden Stau in Folge des hohen Verkehrsaufkommens zu spät und krachte kurz hinter der Autobahnabfahrt in den vor ihm stehenden Pkw. Dieser wurde auf einen weiteren Wagen geschoben.


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nordrhein_westfalen
Freitag, 15. Februar 2019, ca. 10:30 Uhr
Wuppertal, Nordrhein-Westfalen
News-Nr.: 29425

"Ihr habt kein Recht, das Klima zu zerstören":
1200 Schüler demonstrieren in Wuppertal für den Klimaschutz

Demonstration ein Teil der "Fridays For Future"-Bewegung - Weit mehr Teilnehmer als erwartet - Öffentliches Gespräch mit dem Oberbürgermeister: "Ihr müsst den Mund aufmachen - ich unterstütze das"

Bildergalerie vorhanden

(ah) In Wuppertal haben am Freitagvormittag etwa 1200 Schüler - weit mehr als die zunächst erwarteten 250-300 Teilnehmer - für den Klimaschutz demonstriert. Der Demonstrationszug begann vor dem Schauspielhaus, zog durch die Innenstadt und endete auf dem Johannes-Rau-Platz, wo Oberbürgermeister Andreas Mucke sich an einem öffentlichen Gespräch beteiligte. Mucke zeigte große Sympathien für das Anliegen der Demonstrierenden: "Die Zeit für den Klimaschutz läuft davon. Ihr müsst den Mund aufmachen - ich unterstütze das."


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mecklenburg_vorpommern
Freitag, 15. Februar 2019, ca. 09:45 Uhr
L142 bei Schwaan, Landkreis Rostock, Mecklenburg-Vorpommern
News-Nr.: 29424
Bildergalerie vorhanden Zusatzinfos vorhanden

(ah) Folgenschwerer Foto-Halt einer Pkw-Fahrerin auf der L142 im Landkreis Rostock: Die 54-Jährige hielt mit ihrem Renault Twingo einfach mitten auf der Landstraße nahe Schwaan an, um aus dem Fenster heraus Fotos von der Natur zu machen. Der Fahrer eines nachfolgenden Citroen erkannte das Hindernis zu spät und fuhr ungebremst auf den Renault auf.

Der Twingo wurde dabei weit eingedrückt und auf ein Feld neben der Fahrbahn geschleudert; die Fahrerin wurde im Inneren des Wracks eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Sie erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Rostocker Klinik geflogen. Der 43 Jahre alte Citroen-Fahrer wurde ebenfalls schwer verletzt; er wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.


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niedersachsen
Freitag, 15. Februar 2019, ca. 08:00 Uhr
Delmenhorst, Niedersachsen
News-Nr.: 29422
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(ah) Schwerer Verkehrsunfall auf der Bremer Straße am Stadtrand von Delmenhorst: Ein 28-Jähriger fuhr mit seinem Opel Corsa in einen am Fahrbahnrand abgestellten Lkw-Anhänger und wurde dabei in ihrem zerstörten Wagen eingeschlossen. Feuerwehrkräfte mussten den Schwerverletzten aus dem Wrack befreien.

Der Anhänger war von dem einige Meter weitere vorn stehenden Lkw abgekoppelt und stand ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand. Die Bremer Straße, eine wichtige Ausweichstrecke für Pendler zwischen Delmenhorst und Bremen, musste zeitweise voll gesperrt werden.


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saarland
Freitag, 15. Februar 2019, ca. 06:30 Uhr
A8 Fahrtrichtung Luxemburg, nahe AS Heusweiler, Saarland
News-Nr.: 29421

Spektakulärer Lkw-Unfall sorgt für langen Stau auf der A8 in Richtung Luxemburg:
Mit 35.000 Litern Kraftstoff beladener Tanklastzug kommt von Autobahn ab, stürzt Böschung herunter und überschlägt sich mehrfach - Eingeklemmter Fahrer muss von Feuerwehr befreit werden

Aufwändige und langwierige Bergungsmaßnahmen mit Kränen nötig, komplette Ladung des Lkw muss zuvor abgepumpt werden - Unfallursache noch unklar - A8 in Richtung Luxemburg zeitweise voll gesperrt

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(ah) Ein spektakulärer Lkw-Unfall hat am Freitagmorgen für erhebliche Verkehrsbehinderungen auf der A8 im Saarland in Fahrtrichtung Luxemburg gesorgt: Ersten Angaben zufolge kam in mit 35.000 Litern Kraftstoff beladener Tanklastzug aus bislang ungeklärter Ursache nahe der Anschlussstelle Heusweiler von der Autobahn ab, stürzte eine etwa 10 Meter tiefe Böschung hinab und überschlug sich dabei mehrfach. Der Fahrer wurde im Wrack eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Anschließend wurde der Verletzte in ein Krankenhaus eingeliefert.


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nordrhein_westfalen
Donnerstag, 14. Februar 2019
Altenbeken, Kreis Paderborn, Nordrhein-Westfalen
News-Nr.: 29420

Nanu, was liegt denn da im Schrank?
Gemeinde findet bei Sachbearbeiterin 1.600 ungeöffnete Briefe im Büroschrank - Mahnungen und Vollstreckungsersuchen liegen seit teilweise acht Jahren unbearbeitet herum – Mitarbeiterin war offenbar völlig überlastet

Ausführliches Interview mit Bürgermeister der Gemeinde - Affäre kam ans Licht, als man aufgrund von Beschwerden über nicht erhaltene Mahnungen genauer nachforschte – betroffene Angestellte wird nun in anderen Bereich versetzt – Verhalten trifft bei Bürgern auf Unmut (diverse O-Töne) – Bilanzieller Schaden dürfte nach Schätzung des Bürgermeisters im sechsstelligen Bereich liegen

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(sg) Da staunten Altenbekens Bürgermeister Hans Jürgen Wessels und seine Mitarbeiter nicht schlecht, als sie die Schränke in den Büroräumen der Gemeindekasse öffneten: Insgesamt rund 1.600 Briefe lagen dort ungeöffnet, teilweise schon seit bis zu acht Jahren.

„Es handelte sich überwiegend um Vollstreckungsersuchen anderer Gemeinden und für den Rundfunkbeitrag“, erklärt der Bürgermeister sichtlich betroffen vor der Kamera, „…aber auch 150 Mahnung in einem Karton waren dabei, für die inzwischen schon Vollstreckungsbescheide an die Bürgerinnen und Bürger rausgegangen sind. Das ist äußerst peinlich“, so der Verwaltungs-Chef der 9000-Einwohner-Gemeinde.


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hessen
Donnerstag, 14. Februar 2019, 18:00 Uhr
B 40 Flieden – Neuhof, Landkreis Fulda, Hessen
News-Nr.: 29418

17-Jähriger mit vollbeladenem Traktorgespann schwer verunglückt:
Schweres Gespann schaukelt sich auf, prallt erst rechts in die Leitplanke und stürzt dann über die linke Leitplanke auf die Seite

Jugendlicher hat Glück und wird nur leicht verletzt, verweigert aber Transport ins Krankenhaus - Aufwendige Bergungsarbeiten dauern bis in den späten Abend – Enormer Schaden von 80.000 Euro

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(et) Ein 17-Jähriger ist am späten Donnerstagabend auf der B 40 bei Flieden in Hessen mit einem Traktorgespann schwer verunglückt.

Im Anhänger des Gespanns transportierte der Jugendliche mehrere Tonnen Futtermittel, als sich der Anhänger auf der geraden Strecke plötzlich aufschaukelte und für den jungen Mann unhaltbar wurde. Das Gespann prallte erst nach rechts in die Leitplanke und schleuderte danach über die ganze Fahrbahn in die linke Leitplanke. Die Zugmaschine walzte dabei die Schutzplanke nieder und stürzte dahinter auf die Seite. Der 17-Jährige hatte unglaubliches Glück und wurde nur leicht verletzt. Er ließ sich zwar vor Ort vom Rettungsdienst behandeln, verweigerte aber den Weitertransport in ein Krankenhaus. Da sich der umgestürzte Traktor und der Anhänger ineinander und mit der Leitplanke verkeilt hatten und erst aufwendig voneinander getrennt werden mussten, dauerte die Bergung mehrere Stunden bis in den späten Abend. Die Bundesstraße musste voll gesperrt werden.


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