Aktuelle Meldungen

hessen
Datum: Donnerstag, 4. April 2019, 21 Uhr
Burghaun, Landkreis Fulda, Hessen
News-Nr.: 29824

Morgens den Gastank befüllt, abends schlagen die Flammen empor:
Flammen greifen von Holzlager auf Carport und geparktes Auto über – 2.000 Liter Flüssiggas drohen zu explodieren – Feuerwehrmann stürzt während Löscharbeiten von Dach und wird leicht verletzt

Einsatzkräfte können Großbrand verhindern – Nachbar erzählt im Ton: „Habe es knacken und die Flammen rausschlagen hören, dann habe ich direkt den Notruf gewählt.“ – Geschockte Besitzerin berichtet: „Der Tank wurde heute Morgen erst befüllt (...) Wenn das explodiert und Menschen ums Leben gekommen wären.“ – Fotos zeigen meterhohe Flammen aus der Anfangsphase

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(ch) Monika Müller-Tork saß entspannt in ihrem Wohnzimmer und schaute Fernseher, als plötzlich der Krimi real wurde. Nachbarn klopften an ihre Tür und meldeten, dass es brennen würde. Sofort eilte die Frau mit ihrem Mann nach draußen und stellte mit Erschrecken fest: „Mein Auto stand in Flammen. Der Holzschuppen hat gebrannt und das Feuer ging auf den Carport über.“ Doch dann folgte der nächste Schock. Denn noch am Vormittag wurde der Gastank im Garten mit 2.000 Liter Flüssiggas befüllt. Und diese befanden sich nun keinen Meter von den Flammen, die lichterloh in den Nachthimmel schlugen, entfernt.


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niedersachsen
Freitag 05. April 2019
Wildeshausen, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen
News-Nr.: 29823
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(et) Im niedersächsischen Wildeshausen treibt offenbar ein Katzenhasser sein Unwesen. Mehrfach wurde in den letzten Tagen auf mehrere Tiere geschossen. Vanessa Grimm entdeckte direkt neben Bibis Schnauze eine blutende Wunde und dachte sich erst nichts dabei, da die Vierbeiner sich ja öfter mal raufen. Doch in den darauffolgenden Tagen wurde die Wunde immer dicker. Als sie dann die Wunde säubern wollte und drauf drückte, staunte sie nicht schlecht, „da kam plötzlich eine Kugel zum Vorschein“. Ein Tierarzt bestätigte ihr am nächsten Tag die Schusswunde. Daraufhin ging Vanessa zur Polizei und erstattete Anzeige. Die nahm den Vorfall sehr ernst und hat die Ermittlungen aufgenommen.


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bremen
Donnerstag 04. April 2019, ca. 15:30 Uhr
Bremen - Hemelinger Bahnhof
News-Nr.: 29822

Razzia in Bremen-Huchting:
Vermummte Spezialkräfte mit Maschinenpistolen durchsuchen Objekt am Huchtinger Bahnhof

Folgemaßnahme zu den Durchsuchungen der vergangenen Woche - Betriebsbereite Cannabis-Plantage entdeckt, jedoch ohne Pflanzen - Alle beteiligten Personen sind zu pixeln!

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(gs) Erneute Razzia in Bremen: Spezialkräfte mit Maschinenpistolen haben am Donnerstagabend im Bremer Stadtteil Huchting ein Gebäude am alten Huchtinger Bahnhof durchsucht. Noch ist unklar, was die Hintergründe der Maßnahmen sind, die Polizei hat mit Verweis auf die noch laufenden Ermittlungen bisher noch keine Auskunft geben wollen. Das Gebäude  stünde laut Anwohner eigentlich leer. Ob die Maßnahmen im Zusammenhang mit möglichen Folgeermittlungen zur Razzia vom vorvergangenen Dienstag stehen, ist noch unklar. 


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baden_wuerttemberg
Donnerstag 04. April 2019, ca. 17:30 Uhr
A8 Leonberg – Rutesheim, Baden-Württemberg
News-Nr.: 29821
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(et) Das hätte auch anders ausgehen können. Auf der A8 zwischen Leonberg und Rutesheim in Baden-Württemberg hatte die Autobahnmeisterei eine Baustelle eingerichtet und mit einem Sicherungsanhänger abgesichert, um auf dem Standtreifen gefahrlos arbeiten zu können. Doch dann der Schock. Ein Kleintransporter raste auf den blinkenden Sicherungswagen und schleuderte danach in der abgesicherten Arbeitsstelle auf das Kolonnenfahrzeug. Die Arbeiter hatten nur zwei Minuten vorher Material aus dem Fahrzeug geholt und standen nun zum Glück einige Meter weiter, „Sonst hätte sie es schwer erwischt“, so der Leiter der Autobahnmeisterei. So wurde nur der Fahrer des Kleintransporters verletzt und in ein Krankenaus gebracht. Die Mitarbeiter stehen zwar unter Schock, sind aber unverletzt geblieben.


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bremen
Donnerstag 04. April 2019, ca. 15:30 Uhr
A27 bei Bremen-Industriehäfen
News-Nr.: 29819

Schwerer LKW-Auffahrunfall am Stauende auf A27 bei Bremen:
LKW-Fahrer übersieht Stauende und schiebt zwei LKW ineinander

O-Ton mit einem der beteiligten LKW-Fahrer - Schwer eingeklemmter Mann muss von der Feuerwehr befreit werden

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(et) Bei einem schweren Unfall am Stauende wurde am Donnerstagnachmittag ein LKW-Fahrer schwer verletzt.

An der Anschlussstelle Bremen-Industriehäfen hatte sich vor einer Baustelle ein Stau gebildet, an der der Verkehr zum Stillstand kam. Ein LKW-Fahrer hatte das Stauende offenbar völlig übersehen und war mit hoher Geschwindigkeit auf den Vordermann aufgefahren. Durch die Wucht wurde der LKW auf einen weiteren Laster geschoben. Der Fahrer des auffahrenden LKW wurde schwer eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit schwerem hydraulischem Gerät befreit werden. Die Autobahn in Richtung Bremerhaven musste voll gesperrt werden.


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niedersachsen
Donnerstag, 04. April 2019, ca. 11:00 Uhr
Emlichheim, Landkreis Grafschaft Bentheim, Niedersachsen
News-Nr.: 29817

Gefahrgutgroßeinsatz in bekannter Stärkefabrik im Landkreis Emsland:
Weißes Pulver rieselt aus Briefumschlag - Zwei Personen kontaminiert

Anonymer Brief ging im Sekretariat der Verwaltung - Beide Mitarbeiterinnen des Sekretariats beiden unverletzt - Verwaltungsgebäude teilweise evakuiert - LKA untersucht Substanz

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(ah) Großeinsatz am Donnerstag in einer überregional bekannten Stärkefabrik in Emlichheim in der Grafschaft Bentheim: Nachdem eine Mitarbeiterin des Sekretariat der Verwaltung einen anonymen Brief, der dort eingegangen war, geöffnet hatte, rieselte ein weißes Pulver aus dem Umschlag. Sofort wurden Polizei und Feuerwehr verständigt; zahlreiche Einsatzkräfte, darunter auch Gefahrgutspezialisten rückten an.


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baden_wuerttemberg
Mittwoch, 03. April 2019, ca. 20:00 Uhr
St. Leon-Rot, Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg
News-Nr.: 29816

Etwa 500.000 Euro Schaden bei Großfeuer im Rhein-Neckar-Kreis:
Lagerhalle eines Pflanzenzuchtbetriebs in hellen Flammen - Feuerwehr im Großeinsatz

Riesige Rauchwolke weithin sichtbar - Brandursache unklar - Keine Verletzten - Erst am Vortag Brand in Lagerhalle in Nachbarort

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(ah) Großbrand am Mittwochabend in St. Leon-Rot im Rhein-Neckar-Kreis: Die Lagerhalle eines Pflanzenzuchtbetriebs war in Brand geraten. Helle Flammen schlugen aus dem Gebäude, eine dichte Rauchwolke war weithin sichtbar. Aufgrund von Gasflaschen im Inneren kam es zudem zu einigen kleineren Explosionen.

Zahlreiche Feuerwehrkräfte wurden zur Einsatzstelle gerufen, um gegen die Flammen vorzugehen. Die Löschkräfte konnten das Feuer schließlich unter Kontrolle bringen; die Halle wurde jedoch zerstört. 


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niedersachsen
Donnerstag, 04. April 2019, 06:00 Uhr
Hude, Landkreis Oldenburg, Niedersachsen
News-Nr.: 29815

Unfall im Nebel:
PKW fährt in Kurve geradeaus und überschlägt sich im Graben

Verletzter Fahrer muss ins Krankenhaus gebracht werden

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(et) Auf einer Landstraße bei Hude im Landkreis Oldenburg ist am frühen Donnerstagmorgen ein Autofahrer verunglückt.

Der Mann war aus bislang unbekannter Ursache in einer langgezogenen Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abgekommen und hat sich mit seinem Wagen im Seitengraben überschlagen. Möglicherweise hat er den Straßenverlauf bei Dunkelheit und Nebel nicht erkannt. Der PKW blieb kopfüber im Graben liegen. Der verletzte Fahrer musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.


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hamburg
Donnerstag, 04. April 2019, 03:00 Uhr
Hamburg City-Nord
News-Nr.: 29814

Dramatischer Wohnungsbrand nach zwei Explosionen in Mehrfamilienhaus:
Bewohnerin liegt beim Eintreffen der Feuerwehr bewusstlos vor dem Haus – Feuer frisst sich durch Fassadendämmung nach oben

O-Ton Anwohner: „nach der zweiten Explosion hab ich gesehen wie die Anwohnerin aus dem Fenster geklettert ist, musste sofort an die Gastherme denken“

Bildergalerie vorhanden

(et) Nach zwei Explosionen in einem Mehrfamilienhaus ist eine Wohnung in Hamburg komplett ausgebrannt.

Ein Anwohner wurde durch einen lauten Knall geweckt und sah sofort aus dem Fenster „Nach der zweiten Explosion sah ich wie die Nachbarin aus dem Fenster kletterte, ich musste sofort an die Gastherme denken“. Dann rief sofort die Feuerwehr und verließ mit seiner Tochter das Haus. Die eintreffenden Rettungskräfte fanden die Bewohnerin bewusstlos vor dem Haus. Dichter Qualm drang aus den Fenstern auf beiden Seiten des Hauses und das Feuer hatte sich bereits einen Weg durch die Fassadendämmung nach oben gesucht. Mit mehreren Atemschutztrupps wurde das feuer von beiden Seiten bis in die Morgenstunden bekämpft. Die Bewohnerin wurde noch vor Ort von einem Notarzt versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Die anderen Bewohner konnten sich selbst retten. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.


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brandenburg
Datum: Donnerstag, 4. April 2019
Ort:Brieskow-Finkenheerd, Landkreis Oder-Spree, Brandenburg
News-Nr.: 29813

Nager wird zunehmend zum Problemtier:
Biber breiten sich immer mehr aus und sorgen für Schäden – Straßen werden untergraben und sacken ein, Keller durch steigenden Grundwasserspiel aufgrund von Biber-Staudämmen feucht, Wälder verändern ihr Erscheinungsbild – Kommunen geraten in Kostenfalle und befürchten: „Es könnte so kommen, dass wir für Vereine oder Kindergärten weniger Geld zur Verfügung haben.“

Alleine in 2.500 Seelen-Kommune liegen die Kosten für Straßenreparaturen aus den letzten drei Jahren bei 100.000 Euro – Tier zur Wende ausgesetzt und besitzt keinerlei Fressfeinde – Landwirte leiden unter nicht mehr nutzbaren Flächen – Immer mehr Kommunen in Ost- und Süddeutschland stehen vor Problemen - Amtsdirektor mahnt und wünscht sich deutlich mehr Unterstützung von der Politik – Wir haben ihn bei der Bestandaufnahme in seiner Gemeinde begleitet – Drohnenbilder zeigen Schäden eindrucksvoll aus der Luft

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(ch) Die schmucke Gemeinde Brieskow-Finkenheerd am Rande der Bundesrepublik ist eine beschauliche Region, die eng mit der Natur verbunden ist und nach wie vor geprägt ist von dicht bewachsenen Wäldern. Doch dem geschulten Auge fällt auf, dass sich dieses Landschaftsbild in den vergangenen Jahren verändert. Und das nicht immer zu positiven. Denn seit bald drei Jahrzehnten hat sich immer mehr ein neuer Einwohner in der Region angesiedelt und fühlt sich immer mehr heimisch. Insgesamt 3.500 Biber leben mittlerweile in Brandenburg, damals zur Wende ausgesetzt, nachdem er fast ausgerottet war. Und weil diese quasi keinerlei Fressfeinde haben, vermehren sie sich immer mehr. Blieben die Nagetiere früher im Wald verborgen, sorgen sie nun immer mehr für Reibungspunkte mit dem Menschen. 


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