Aktuelle Meldungen

nordrhein_westfalen
Dienstag, 20. November 2018, 23:00 Uhr
Flughafen Köln/Bonn, Nordrhein-Westfalen
News-Nr.: 28809

Simulierter Terroranschlag am Flughafen Köln/Bonn:
Erste Anti-Terror-Übung der Polizei an einem deutschen Flughafen - 1000 Teilnehmer von Polizei, Bundespolizei und Zoll üben für Terrorszenario mit Toten und Verletzten

Übung aus insgesamt drei unterschiedlichen Perspektiven gefilmt - Beteiligt sind die Polizei Köln, Kräfte der Bundespolizei vom Standort Sankt Augustin und der Zoll - Parallel stattfindende feuerwehrtechnische Übung (ICAO) - Rund 300 Darsteller mimen Tote und Verletzte - " Für einen Polizisten ist ein Anschlag durch terroristische Gewalttäter mit das Intensivste, was ihm passieren kann."

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(jl) Die Bundespolizei und das Polizeipräsidium Köln führten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ab 23 Uhr am Flughafen Köln/Bonn die bisher größte Anti-Terror-Übung durch, die jemals auf deutschem Boden stattgefunden hat. Es war zudem die erste Großübung mit einem fiktiven Terrorszenario an einem deutschen Flughafen. Ein solches Szenario ist angesichts der erhöhten Gefährdungslage in Deutschland jederzeit denkbar, auch wenn es aktuell keine konkreten Hinweise auf derartige Anschlagsplanungen geben soll. Angekoppelt an diese Übung fand parallel eine feuerwehrtechnische Notfallübung des Flughafens-die ICAO (International Civil Aviation Organization) statt. Die Übungen greifen ineinander: Während die Bundespolizei in Terminal 1 ein fiktives Szenario probt, bei dem es zu Verletzten und Toten kommt, geht es bei der ICAO-Übung des Flughafens um die Versorgung der betroffenen Personen. Bei der Übung wurden mehrere Durchgänge geplant, an denen auch der Zoll als Sicherheitspartner beteiligt war. Das Geschehen wurde mit Explosionsgeräuschen, Nebel und Lautsprecherdurchsagen so realistisch wie möglich dargestellt. Ein mörderisches Vorgehen mehrerer Täter wurde simuliert. Die Herausforderung bestand also auch darin, gegen mehrere Täter gleichzeitig vorzugehen und diese so schnell wie möglich handlungsunfähig zu machen. Rund 300 Darsteller von Verletzten oder in Panik geratenen Reisenden wurden eingesetzt. Vergleichbare Übungen wurden bereits an diversen Bahnhöfen im gesamten Bundesgebiet durchgeführt. Bisher allerdings noch an keinem deutschen Flughafen. Bei diesen früheren Übungen  sollen die beteiligten Polizisten angegeben haben, dadurch ähnlich stark unter Stress gesetzt worden zu sein, wie bei einem echten Einsatz.


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sachsen
Dienstag, 20. November 2018, 14:00 Uhr
S 260 zw. Zwönitz – Geyer, Erzgebirgskreis, Sachsen    
News-Nr.: 28808
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(et) Kaum fallen wieder Schneeflocken vom Himmel, kommt der Verkehr ins Stocken.

Auf der S 260 zwischen Zwönitz und Geyer im Erzgebirge kam er für die LKW-Fahrer sogar zum Erliegen. Auf der Bergkuppe angekommen, mussten etliche LKW und Busse stoppen, weil die Fahrbahn der abschüssigen Straße einfach zu matschig und glatt war, um heil den Berg wieder hinunter zu kommen. Da waren ein Stopp und das Warten auf den Winterdienst einfach sicherer.


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mecklenburg_vorpommern
Dienstag, 20. November 2018 (Vorfall am 19. Oktober 2018)
Schwerin, Mecklenburg-Vorpommern
News-Nr.: 28807

Unverantwortliche und folgenschwere Spielerei:
13-Jähriger wird bei Herbstfeuer von Laserpointer im Auge geblendet und trägt bleibende Schäden davon

Täter noch nicht ermittelt, Polizei bittet um Mithilfe - Umfangreiches Material: Nachgestellte Szenen sowie ausführliche O-Töne mit dem Jungen, seiner Mutter, der Augenärztin, der Polizei und der Feuerwehr

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(ah) Kristopher Graf ist 13 Jahre, engagiert sich bei der Feuerwehr, möchte nach der Schule zur Bundeswehr und später eine Ausbildung bei der Polizei machen. Seit dem 19. Oktober ist der Plan des Jungen in großer Gefahr oder sogar möglicherweise schon unmöglich geworden: Für seinen Berufswunsch braucht er gute Sehfähigkeiten, doch an diesem Tag wurde er beim Besuch eines Herbstfeuers in Schwerin Wüstmark von einem Laserpointer derart geblendet, dass er bleibende Schäden davontrug.


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nordrhein_westfalen
Montag, 19. November 2018, 22:00 Uhr
Burscheid, Rheinisch-Bergischer-Kreis, Nordrhein-Westfalen
News-Nr.: 28806

Ungewolltes Käsefondue verhindert:
Lagerraum eines Milchhofs und Käserei brennt komplett nieder – Wind und Hitze lassen Fassade auf anderer Hofseite und Bäume ebenfalls brennen – Feuerwehr kann größere Schäden im Produktionsbetrieb vermeiden

Unklar, in welcher Form wertvolle Lebensmittelproduktion beeinträchtigt oder gar vernichtet wurde – Flammenschein lassen zunächst großen Bauernhofbrand vermuten – Auffrischender Wind erschwert Löscharbeiten

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(ch) Der Feuerschein am Nachthimmel ließ für die Feuerwehren aus Burscheid nichts gutes vermuten. Am Abend teilten aufgeregte Anrufer mit, dass ein Bauernhof in Flammen stehen würde. Sofort eilten die alarmierten Kräfte mit einem Großaufgebot zu dem Milchhof mit angeschlossener Käserei. Auch sie sahen die Flammen lodern, konnten aber schnell eine erste Entwarnung geben.


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niedersachsen
Montag, 19. November 2018, 21:15 Uhr
Münstedt, Landkreis Peine, Niedersachsen
News-Nr.: 28805
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(ch) Großalarm für die Feuerwehren rund um Münstedt. Am Abend wurden sie zu einer brennenden Wohnung in einem leerstehenden Wohnhaus gerufen. Als die ersten Kräfte eintrafen, schlugen ihnen die Flammen nicht nur aus dem gesamten Erdgeschoss entgegen, sondern hatten sich bereits auf das Obergeschoss ausgebreitet. Insgesamt 120 Feuerwehrleute wurden in den Ort gerufen, um das Feuer zu löschen.


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niedersachsen
Montag, 19. November 2018, 23:00 Uhr
Rotenburg (Wümme), Niedersachsen
News-Nr.: 28804

15 Verletzte bei Brand in Klinik:
Bewohner setzt auf psychiatrischer Station sein Bett in Brand – Zwei Polizisten eilen zum Brandort und erleiden beim Räumen leichte Verletzungen – 13 Bewohner in Krankenhäuser gebracht

Feuerwehr wird zur auslösenden Brandmeldeanlage alarmiert, bis Anruf aus Klinik den Ernstfall bestätigt – Zimmer in Vollbrand, aber schnell gelöscht

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(ch) Von Glück können alle Beteiligte nach einem Zimmerbrand in einer psychiatrischen Klinik sprechen. Die Feuerwehr war zuerst zu einer automatischen Brandmeldeanlage gefahren, was sich für gewöhnlich als Fehlalarm entpuppt. Aber nicht so am Montagabend. Ein offensichtlich verwirrter Bewohner hatte die Matratze in seinem Zimmer entzündet. Schnell breitete sich der Rauch auf der Station aus. Als die Feuerwehr erfuhr, dass es wirklich brennt, wurden nicht nur weitere Kräfte nachgefordert, sondern sofort auch ein Innenangriff eingeleitet. Über diesen gelang es dann schnell, das Feuer, was auf das gesamte Zimmer übergriffen hatte, zu löschen.


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nordrhein_westfalen
Montag, 19. November 2018, 16:30 Uhr
Köln, Nordrhein-Westfalen
News-Nr.: 28803
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(ch) Wer am späten Montagnachmittag im Kölner Berufsverkehr mit der Straßenbahn fahren wollte, der musste viel Geduld mitbringen. Passanten entdeckten in der Linie 1 nahe der Haltestelle Moltkestraße einen herrenlosen Koffer und verständigten die Polizei. Diese fackelte nicht lange und sperrte den Bereich sowie die Aachner Straße komplett. Ein Verkehrschaos im Berufsverkehr war die Folge. Spezialisten des Landeskriminalamts rückten an und überprüften den Gegenstand. Nach kurzer Zeit konnten sie Entwarnung geben. Eine Trompete im Koffer hatte für den Großeinsatz samt Chaos gesorgt. Der Besitzer ist unbekannt.


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bayern
Montag, 19. November 2018, ca. 21:15 Uhr
A95 zw. Seehaupt  und Münsing in Fahrtrichtung München, Bayern
News-Nr.: 28802

Unterzuckerung offenbar Ursache für Geisterfahrt:
80-jähriger Taxifahrer rammt als Geisterfahrer auf A95 südlich von München zwei entgegenkommende Autos - Drei Verletzte

Autobahn voll gesperrt - Trümmerfeld erstreckt sich über etwa 400 Meter - Großeinsatz - An allen drei Pkw entstand Totalschaden - Italienischer Autofahrer involviert - Taxifahrer ist Diabetiker, war offenbar unterzuckert und führte verwirrendes Telefonat mit Zentrale - Polizei wird verständigt, Taxi über GPS geortet - Streife kommt nicht mehr rechtzeitig, Beamte werden Augenzeugen des Unfalls

Bildergalerie vorhanden Zusatzinfos vorhanden

(jl) Horrorszenario auf A95 zwischen Seehaupt und Münsing. Ein Taxifahrer aus Augsburg rammte als Geisterfahrer in Fahrtrichtung München zwei entgegenkommende Autos. Drei verletzte Personen mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Verletzungen werden als mittelschwer eingestuft, so dass man von Glück im Unglück sprechen kann.

Das Trümmerfeld erstreckte sich über etwa 400 Meter. Die Bergungs-und Aufräumarbeiten zogen sich bis in die Nacht. Die Autobahn musste in Fahrtrichtung München voll gesperrt werden. Sechzig Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort, sechs Rettungswagen, drei Notärzte und acht Polizeistreifen. An den drei Pkw entstand jeweils Totalschaden.


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baden_wuerttemberg
Montag, 19. November 2018, ca. 17:45 Uhr
A5 bei Bruchsal, LK Karlsruhe, Baden-Württemberg
News-Nr.: 28801

Spektakulärer Großbrand auf der A5 bei Bruchsal:
Vollsperrung A5: Autotransporter mit sieben Pkw lichterloh in Flammen - Fahrer können sich noch ins Freie retten, bevor der Sattelzug komplett ausbrennt

Flammen schlagen 15 Meter in den Nachthimmel - Mehrere Explosionen durch Autoreifen erschüttern die Umgebung (on tape) - Transporter und Autos komplett zerstört - Darunter mindestens zwei Elektroautos - Angrenzender Wald erfolgreich geschützt - Lange Staus im Feierabendverkehr - Bergung wird die ganze Nacht andauern - Trotz spektakulärer Bilder kein Gafferstau

Bildergalerie vorhanden Zusatzinfos vorhanden

(jl) Lichterloh in Flammen stand am Montagabend ein Autotransporter auf der Bundeautobahn 5 zwischen Bruchsal und Karlsruhe. Der Transporter hatte insgesamt sieben Fahrzeuge geladen. Explosionen und meterhohe Flammen schlugen in den Nachthimmel. Ein Großeinsatz war die Folge. Gegen 17.40 Uhr wurden die Feuerwehren aus Bruchsal und Karlsdorf-Neuthard auf die A5 zwischen der Anschlussstelle Bruchsal und der Notausfahrt Untergrombach alarmiert. Der Fahrer und sein Beifahrer bemerkten während der Fahrt plötzlich eine Rauchentwicklung aus dem hinteren Teil des Autotransporters. Als diese den Seitenstreifen ansteuerten und nachschauten, schlugen bereits die ersten Flammen in die Höhe. Die beiden Fahrer begaben sich umgehend in Sicherheit. Dutzende Notrufe gingen daraufhin bei der Integrierten Leitstelle Karlsruhe ein. „Ein Autotransporter steht in Vollbrand“ - „Es sind Explosionen zu hören“ - „Flammen schlagen meterhoch in den Himmel“.Ein Autotransporter, der insgesamt sieben Fahrzeuge geladen hatte, stand in Vollbrand. Flammen schlugen bis zu 15 Meter hoch in den Nachthimmel. Die Reifen explodierten. Mehrere Augenzeugen berichten von einem Reifenplatzer. Auf dem Autotransporter befanden sich auch mehrere Elektrofahrzeuge. Die Löscharbeiten gestalteten sich als schwierig. Die Flammen loderten immer wieder auf. Die Batterien der Elektrofahrzeuge ließen sich nicht ablöschen. Unter Einsatz von Schaummittel konnte der Brand schließlich eingedämmt werden. Ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Waldgebiet konnte erfolgreich verhindert werden. Das Löschwasser musste im Pendelverkehr an die Einsatzstelle transportiert werden. Immer wieder fuhren Löschfahrzeuge an die nächste Anschlussstelle nach Weingarten, um dort Wasser zu tanken und fuhren anschließend entgegengesetzt der Autobahn wieder zur Einsatzstelle an. Die Autobahn musste über zwei Stunden voll gesperrt werden. Die Bergung des ausgebrannten Wracks wird sich über die komplette Nacht hinziehen. Der entstandene Sachschaden geht nach ersten Schätzungen in den 6-Stelligen Eurobereich. Während dieser Maßnahmen kann der Verkehr auf einer Spur an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.


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niedersachsen
Montag, 19. November 2018, ca. 17:30 Uhr
Schönemoorer Straße Ecke Dwostraße, Delmenhorst, Niedersachsen
News-Nr.: 28800

Kreuzungscrash mit zwei Verletzten:
Audi A3-Fahrer übersieht beim Abbiegen entgegenkommenden VW - Audi-Fahrer und Beifahrerin im VW mit Unterstützung der Feuerwehr aus den Fahrzeugen geholt

VW Kleinwagen überquerte Kreuzung bei grün - Audi rammt VW - Kreuzung komplett blockiert - An beiden Fahrzeugen erheblicher Schaden

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(jl) Zwei Verletzte nach Kreuzungschrash in Delmenhorst. An der Kreuzung Schönemoorer Straße/Dwostraße wollte der Fahrer eines VW Kleinwagens gerade bei grün die Straße überqueren, als ein entgegenkommender Fahrer eines Audi A3 nach links abbog. Dabei übersah er offenbar den Kleinwagen und rammte ihn. Die Feuerwehr, der Rettungsdienst und ein Noterzt wurden alarmiert. Der Audi-Fahrer und die Beifahrerin im VW wurden mit Unterstützung der Feuerwehr aus den Fahrzeugen geholt und ärztlich behandelt. Die Kreuzung war durch den Unfall und den Rettungseinsatz komplett gesperrt. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Schaden.


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