niedersachsen
Mittwoch, 17. April 2019, 15:45 Uhr
Schortens, Landkreis Friesland, Niedersachsen
News-Nr.: 29911

Schlechte Idee:
Eigenheimbesitzer will Unkraut im Garten abflammen und setzt Hecke in Brand - Löschversuche mit Gartenschlauch scheitern - Dachstuhl in Flammen

Brand greift schnell auf den Dachstuhl des eingeschossigen Gebäudes über – Feuerwehr kann Totalverlust des Gebäudes dank schnellem Einsatz verhindern – Älterer Hausbesitzer muss von Einsatzkräften vom Grundstück verwiesen werden, da er immer wieder in Löscharbeiten einzugreifen versucht

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Datum: Mittwoch, 17. April 2019, 15:45 Uhr

Ort: Schortens, Landkreis Friesland, Niedersachsen

 

(sg) Dass das Abflammen von Unkraut mit einem Gasbrenner eine riskante Variante der Unkrautvernichtung ist, musste ein Hausbesitzer im friesländischen Schortens am Mittwoch lernen. Als der Mann so richtig mit dem Brenner in seinem Garten in der Straße „Am Garten“ loslegte, geriet die durch den Winter völlig ausgetrocknete Hecke in Brand.

Zwar versuchte der Eigentümer noch, auf der Rückseite mit seinem Gartenschlauch die Flammen einzudämmen, währenddessen schlugen diese aber bereits im Vorgarten auf das Gebäude über. Im Nu stand der gesamte Dachstuhl des einstöckigen Einfamilienhauses in Vollbrand. Nachbarn alarmierten die Feuerwehr, die wenig später vor Ort eintraf. Die Einsatzkräfte staunten aber nicht schlecht, da der bereits im Seniorenalter befindliche Eigenheimbesitzer immer wieder in die Löscharbeiten eingriff und selbst mit Hand anlegen wollte. Auch hatte der Mann offenbar noch gar nicht realisiert, dass nicht nur seine Hecke sondern auch das hinter ihm befindliche Gebäude bereits in Flammen stand.

Erst mit deutlichen Worten gelang es, den Mann davon zu überzeugen, dass Grundstück zu seiner eigenen Sicherheit zu verlassen und die Arbeit den Profis von der Freiwilligen Feuerwehr zu überlassen.

Diesen gelang es dann auch recht schnell, die Flammen in den Griff zu bekommen und vor allem Großteile des Gebäudes vor den Flammen zu bewahren. Wie hoch der Schaden genau ist, kann derzeit noch nicht beziffert werden. Verletzt wurde zum Glück niemand.

 


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