niedersachsen
Montag 15. April 2019
Göttingen, Niedersachsen
News-Nr.: 29895

Nach Feuer der Notre-Dame:
Göttinger Feuerwehr erinnert sich mit Blick auf Feuer in Paris an einen letzten großen Kirchenbrände in Göttingen im Januar 2005

Aktueller O-Ton des Feuerwehr-Pressesprechers, der damals dabei war – Löscharbeiten damals nur mit mehreren Drehleitern von außen möglich „es gibt ja kein Treppenhaus oder einen Aufzug wie in einem Hochhaus“

Datum: Montag 15. April 2019

Ort: Göttingen, Niedersachsen

 

(et) Am Montagabend war die weltberühmte Kathedrale Notre-Dame in Paris in Brand geraten. Doch wie löscht man ein solch hohes Gebäude, an das keine Drehleiter heran reicht.

Der letzte große Kirchenbrand hatte sich 2005 in Göttingen zugetragen. Dort brannte nach einer Brandstiftung der 62 Meter hohe Nordturm der Johanniskirche. Frank Gloth, Pressesprecher der Göttinger Feuerwehr war damals dabei und erinnert sich, vor welche Schwierigkeiten die Feuerwehr seinerzeit gestellt wurde und welch große Herausforderung die Löscharbeiten dort waren. Das Feuer in dem historischen Gebäude von 1272 konnte nur mit mehreren Drehleitern von außen bekämpft werden. Doch bei 30 Metern war Schluss und das Wasser musste noch doppelt so hoch gepumpt werden, um die Kirche vor einem kompletten Niederbrennen zu retten. Als Frank Groth die ersten Bilder aus Notre-Dame sah, dachte er an die wahnsinnig aufwendigen Löscharbeiten und welche Einsatztaktik dahinter geplant sein muss. Die Kirche in Göttingen wurde wieder aufgebaut, bis Notre-Dame wieder steht wird es wohl mehrere Jahre dauern.

 


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