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Samstag, 16. März 2019, ca. 14:30 Uhr
Krefeld-Inrath, Nordrhein-Westfalen
News-Nr.: 29665

Autohandel in Vollbrand:
Autohandel in Krefeld-Inrath ausgebrannt - Umliegende Gebäude mit 32 Personen wegen massiver Rauchentwicklung evakuiert

32 Personen vom Rettungsdienst gesichtet bzw. versorgt - Eine Person verletzt ins Krankenhaus eingeliefert - Gebäude stürzte nach kurzer Zeit ein - Sichtweite aufgrund der extremen Rauchentwicklung gleich null - Schwarze Rauchwole kilometerweit sichtbar - Bereich großräumig abgesperrt - Unzureichende Wasserversorgung stellt Feuerwehr vor Probleme

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Datum: Samstag, 16. März 2019, ca. 14:30 Uhr

Ort: Krefeld-Inrath, Nordrhein-Westfalen

 

(ke) Am Samstagnachmittag kam es gegen 14.30 Uhr zu einem Großbrand in einem Autohandel in Krefeld-Inrath, wobei eine Person verletzt wurde und 32 Personen vom Rettungsdienst gesichtet werden mussten. Bereits nach kürzester Zeit stürzte das Gebäude ein. Durch die brennenden Fahrzeuge kam es zu einer massiven, pechschwarzen Rauchentwicklung, die noch kilometerwet sichtbar war und die Bevölkerung verunsicherte. Das Warnsystem Katwarn und Nina wurde ausgelöst, um die Menschen zu informieren und zu warnen Fenster und Türen dringend geschlossen zu halten. Die Sichtweite war zeitweise gleich null. Die umliegenden Wohnhäuser wurden evakuiert. Mit Atemschutzmasken brachte die Feuerwehr Anwohner mit ihren Kindern aus dem Gefahrenbereich. 32 Personen mussten durch den Rettungsdienst gesichtet und zum Teil versorgt werden. Eine Person wurde verletzt, sie erlitt ersten Angaben zufolge mindestens eine Rauchgasvergiftung. Am Brandort herrschte bei schlechtesten Sichtverhältnissen zunächst Hektik, da nicht ausreichend Hydranten für die notwendige Wasserversorgung vorhanden waren. Die Feuerwehrkräfte mussten im Umkreis von mehreren hundert Metern nach den Hydranten suchen und lange Schlauchleitungen legen. Anschließend konnte der Löschangriff dann effektiv weitergehen. Die Alarmstufe wurde zwischenzeitlich erhöht, aufgrund der vielen zu betreuenden Menschen und der enormen Verrauchung. Das Gebäude wurde durch den Vollbrand komplett zerstört. Wie viele Fahrzeuge verbrannten ist noch unklar Auch zur Schadenshöhe gibt es aktuell noch keine Angaben. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.

 

 


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