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Donnerstag, 14. Februar 2019, 1:20 Uhr
Königswinter, Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen
News-Nr.: 29413

Jahrhunderte alte, verwinkelte Bebauung stellt Einsatzkräfte vor Probleme:
Wohnhaus in mitten von Fachwerkhäusern aus dem 16. Jahrhundert brennt in voller Ausdehnung – Gebäude nur durch Hinterhof zu erreichen – Großaufgebot der Feuerwehr kann mit viel Mühe umliegende Gebäude schützen

Exklusive Flammenbilder – Bewohner wollte Gasofen anschalten, wobei sich Stichflamme bildete – Kurz nach Eintreffen der Feuerwehr zündet Gebäude durch – Sehr enge Bebauung sowie Freileitungen für Stromversorgung stellen Einsatzkräften große Herausforderungen

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Datum: Donnerstag, 14. Februar 2019, 1:20 Uhr

Ort: Königswinter, Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen

 

(sg) Großeinsatz für die Feuerwehren in Königswinter: In der Nacht zu Donnerstag brannte im Ortsteil Oberdollendorf ein Wohnhaus in voller Ausdehnung. Problem für die Feuerwehr: Die enge, stark verwinkelte Bebauung und die unmittelbar angrenzenden Nachbargebäude. Teilweise stammen die Gebäude aus dem 16. Jahrhundert und sind in Fachwerkbauweise errichtet. Dennoch gelang es den Einsatzkräften mit viel Aufwand, die umliegenden Häuser weitestgehend vor den Flammen zu schützen. Hinderlich für die Einsatzkräfte waren dabei auch die Freileitungen, welche die Häuser oberirdisch mit Strom versorgten. Bis zur Abschaltung der Energieversorgung mussten die Feuerwehrleute daher sehr vorsichtig sein, um keinen Stromschlag zu erhalten.

Ausgebrochen ist der Brand, als sich der 55-jährige Hausbewohner im Obergeschoss einen gasbetriebenen Heizofen anwärmen wollte. Aus noch ungeklärter Ursache gab es dabei eine Fehlfunktion und eine große Stichflamme, die umliegende Einrichtung in Brand setzte. Der Mann reagierte sofort, schnappte sich seinen Hund und verließ das Gebäude. Er alarmierte daraufhin noch vorbildlich Feuerwehr und der Nachbarn. Dennoch war das Gebäude nicht mehr zu retten. Kurz nach Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte an der Brandstelle in der Bachstraße zündete das Dachgeschoss durch. Vorsichtshalber brachte die Feuerwehr daher auch die Nachbarn in Sicherheit. Insgesamt wurden zwölf Personen betreut. Der Schaden am Gebäude dürfte nach ersten Schätzungen bis zu 200.000 Euro betragen.


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