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Sonntag, 13. Januar 2019, 16 Uhr
Hohenstadt, Landkreis Göppingen, Baden-Württemberg
News-Nr.: 29177

Unter Schneemassen begraben:
Großer Reitstall kann Schneelast nicht mehr standhalten – Dach stürzt ein und begräbt 20 Pferde und 30 Wasserbüffel unter den Trümmern – Helfer versuchten in dramatischer Rettungsaktion an eingeschlossene Tiere heranzukommen

Rund zehn Tiere von Trümmern eingeklemmt – Helfer versuchen sich mit schwerem Gerät von zwei Seiten Zugang zu verschaffen – Arbeiten werden wohl noch die ganze Nacht andauern

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Datum: Sonntag, 13. Januar 2019, 16 Uhr

Ort: Hohenstadt, Landkreis Göppingen, Baden-Württemberg

 

(sg) Dramatische Rettungsaktion am Sonntagabend in Hohenstadt: Auf einem Reiterhof war ein großer Reitstall unter der Schneelast zusammengestürzt. Große Teile des Daches brachen in sich zusammen und begruben einige der zahlreichen in dem Stall untergebrachten Pferde und Wasserbüffel.

Am Wochenende hatte es in der Baden-Württembergischen Stadt rund einen Meter Neuschnee gegeben. Am Sonntag setzte dann Nieselregel ein, der die Schneelast fast verzehnfachte. Diesen Massen konnte das Dach der etwa 25 x 50 Meter großen Halle nicht standhalten. Krachend brach es in sich zusammen.

Zahlreichen Helfern von Feuerwehr, THW und aus der Nachbarschaft gelang es, viele der Tiere aus dem Stall zu holen und somit in Sicherheit zu bringen. Allerdings konnte der Stall nicht betreten werden, da er nach wie vor akut einsturzgefährdet ist. Einsatzleiter und Kreisbrandmeister Michael Reick schätzt, dass etwa noch 10 Tiere in dem Stall eingeschlossen sind. Einige von ihnen wurden leider von Trümmern getroffen und sind wohl verendet, andere sind aber noch am Leben, teilweise aber von Trümmerteilen eingeklemmt.

Fieberhaft versuchten die Retter daher am Abend, sich von zwei Seiten zu den hilflosen Tieren vorzuarbeiten. Auch den Helfern machten die Schneemassen zu Schaffen. Sowohl die Anfahrt zum Hof war schwierig, immer wieder fuhren sich Einsatzfahrzeuge fest, aber auch der Platzmangel durch die Schneeberge auf dem Hof stellte die Einsatzleitung vor einige Herausforderungen. Mit zahlreichen Baggern und Treckern wurde daher zunächst einmal der Schnee beiseitegeschafft, um ausreichend Platz zum Arbeiten zu finden.

Die Rettungsmaßnahmen liefen noch bis spät in die Nacht hinein.

 


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