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Sonntag, 13. Januar 2019, 15 Uhr
Bramsche, Landkreis Osnabrück, Niedersachsen
News-Nr.: 29176

Heiratsantrag mal anders:
Großaufgebot von fast 100 Einsatzkräften rückt mit Drehleiter und 20 Fahrzeugen nach Sögeln aus – Kamerad macht seiner Freundin auf 30-Meter-Leiter Heiratsantrag – spontane Idee wurde über Nacht umgesetzt

Aus einer fixen Idee beim gemeinsamen Zusammensitzen am Abend wurde Großaufgebot der Feuerwehren der Stadt Bramsche am Nachmittag – junger Feuerwehrmann stellt unter den Augen seiner 91 Kameraden die Frage aller Fragen und bekommt das ersehnte „Ja“ als Antwort – gemeinsame Zukunft beginnt fast mit Malheur, als Ring 30 Meter in die Tiefe fällt

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Datum: Sonntag, 13. Januar 2019, 15 Uhr

Ort: Bramsche, Landkreis Osnabrück, Niedersachsen

 

(sg) Möglichst spektakulär sollte er werden: Der Heiratsantrag eines Feuerwehrmannes sorgte am Sonntag in Bramsche für ein Großaufgebot der Feuerwehr. 91 Einsatzkräfte aus dem gesamten Stadtgebiet rückten an, um ihrem Kameraden bei der Aktion beizustehen. Dieser begab sich mit einem Ring und einem Blumenstrauß in den Korb einer Drehleiter und fuhr hinauf zu seiner Allerliebsten, um die Frage aller Fragen zu stellen.

Eigentlich sollte man denken, dass es bei solch einer Aktion vieler Vorplanung und einer ausgiebigen Vorbereitung bedarf. Nicht so bei der Bramscher Feuerwehr: Am Samstagabend saß Stefan Langguth mit seiner Lebensgefährtin Lea Clausing und weiteren Freunden gemütlich beisammen. Nach ein paar alkoholischen Getränken traute er sich dann endlich und machte seiner langjährigen Freundin einen mehr oder weniger romantischen Antrag. Doch diese war ganz und gar nicht von der Art und Weise begeistert. Mit den Worten „Da lass dir mal etwas Besseres einfallen“, gab sie ihm zunächst einen Korb.

Doch gesagt, getan. Damit hatte Lea den Ehrgeiz ihres Freundes und seiner Kameraden geweckt. Stefans Ortsbrandmeister aus der FF Sögeln, Heiko Schäfer und ein weiteres Mitglied aktivierten kurzerhand über den Chatdienst WhatsApp die Kameraden der anderen Bramscher Ortswehren für den nächsten Tag.

Und so ging es um 15 Uhr am Sonntag mit 91 Mann und rund 20 Fahrzeugen im Konvoi zum Haus der Angebeteten. Mit Ring und Blumen bestieg der zukünftige Bräutigam den Korb der Drehleiter und fuhr unter dem Ertönen zahlreicher Martinhörner zum Fenster seiner Lea hinauf.

In Luftiger Höhe wiederholte er nun den Antrag vom Vortag und überreichte der völlig überraschten Angebeteten den Blumenstrauß. Und diesmal war Lea vom Engagement ihres Liebsten überzeugt und nahm den Ring mit einem sehnlichst erwarteten „Ja“ in Empfang.

Anschließend fuhren beide im Korb der Drehleiter bis in 30 Meter Höhe hinauf und durften das Aufgebot aus luftiger Höhe betrachten. Dabei passierte gleich das erste Maleur: Der Verlobungsring entglitt beim Aufstecken und fiel 30 Meter in die Tiefe. Zum Glück ging er nicht verloren und ziert nun fortan die Hand von Lea.

 


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