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Freitag, 11. Januar 2019, 1:30 Uhr
Neustetten-Wolfenhausen, LK Tübingen, Baden-Württemberg
News-Nr.: 29161

Löschwasser friert Autos und Umgebung ein:
Meterhohe Flammen am Nachthimmel durch lichterloh brennendes altes Fachwerkhaus - Feuerwehr hat mit eisigen Temperaturen zu kämpfen, die Löschwasser immer wieder gefrieren lassen

Feuerwehr kann aufgrund der riesigen Flammen auf Sicht anfahren - Streufahrzeug muss permanent hin und her fahren und abstreuen, damit Feuerwehrkräfte nicht ausrutschen - Autos, die um den Einsatzort herum geparkt wurden, eingefroren - Zentimeterdicke Eisschicht - Feuerwehr muss Übergreifen durch starken Funkenflug auf umliegende Fachwerkhäuser verhindern

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Datum: Freitag, 11. Januar 2019, 1:30 Uhr

Ort: Neustetten-Wolfenhausen, LK Tübingen, Baden-Württemberg

 

(jl) Feuer und Eis. Neben meterhohen Flammen musste die Feuerwehr in der Nacht zu Freitag im Landkreis Tübingen auch noch gegen gefrierendes Löschwasser ankämpfen. Gegen 1.30 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Gebäudevollbrand nach Neustetten in den Ortsteil Wolfenhausen gerufen. Dort ist aus noch unklarer Ursache ein Scheunenbrand auf das direkt angrenzende leer stehende altes Fachwerkwohhaus übergegriffen. Aufgrund der massiven Flammen und Rauchentwicklung konnten die Kräfte bereits auf Sicht anfahren. Vor Ort hatten sie aber noch mit einem ganz anderen Problem, als den riesigen Flammen, zu kämpfen-nämlich mit den eisigen Temperaturen. Neben dem lichterloh brennenden Wohnhaus gefror das Löschwasser sofort. Eine dicke Eisschicht bildete sich aus dem Löschwasser auf den Autos, die neben den Wohnhäusern geparkt wurden, ebenso auf den Gehwegen. Die Rohre drohten immer wieder dicht zu frieren. Ein Streufahrzeug fuhr immer wieder hin und her, damit die Einsatzkräfte nicht ausrutschten. Ein kräftezehrender Einsatz für alle Kameraden. Aufgrund des starken Funkenflugs drohten die Flammen auf die anderen dicht angrenzenden Wohnhäuser, die ebenfalls altes Fachwerk waren, überzugreifen. Dies konnten die Kräfte aber durch den massiven Löschangriff verhindern. Das leer stehende Haus, samt Scheune, brannte allerdings bis unters Dach aus. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf mehr als 100.000 Euro.

 

 


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